Aufgrund der Corona-Virus-Pandemie haben sich der Landesverband der Amateurtheater und das Theater Wedel entschlossen, die Theatertage auf den Januar des kommenden Jahres zu verschieben.

Welche Gruppen dann mit welchen Stücken teilnehmen werden, kündigen wir rechtzeitig an.

 

Seit über dreißig Jahren finden in Wedel alle zwei Jahre die Theatertage des Landesverbands der Amateurtheater Schleswig-Holstein statt. Eingeladen sind Produktionen verschiedener Theatergruppen aus dem ganzen Land, die von Freitag bis Sonntag gezeigt werden. Dieses Wochenende bietet einen einmaligen Einblick ins Theaterleben zwischen den Meeren.

Das Programm:

Außerdem am Sonnabend ab 21:00 Uhr der gemeinsame Ausklang des Festivaltages.

Fr. 20. März 19:30 Uhr

Gans, du hast mein Herz gestohlen!

Stück von Marta Guśniowska

 

Theater Wedel

Regie: Günter Hagemann

 

Füchse sind schlau. Aber was passiert, wenn ein Fuchs, der im Hühnerstall leichte Beute wittert, dort auf eine depressive Gans trifft? Da ist selbst der Fuchs mit seiner Weisheit am Ende. Der Gans erscheint das Leben sinnlos, und sie möchte deshalb vom Fuchs gefressen werden. Aber so mager und unansehnlich, wie sie ist, mag der Fuchs sie nicht anrühren. Schließlich willigt der Fuchs ein, die lebensmüde Gans zu seinem Freund, dem stets hungrigen Wolf, zu bringen, der am anderen Ende vom Wald lebt. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Am Ende findet (natürlich) auch die Gans einen Sinn des Lebens. Aber der sieht ganz anders aus, als sie es sich je ausgemalt hätte ...

Die Autorin schreibt mit viel Witz und Herz eine ganz klassische Geschichte, an der Kinder aber auch Erwachsene ihre Freude haben. 

Sa. 21. März 10:30 Uhr

Sophie Scholl – Die letzten Tage 

Jugendstück von Betty Hensel und Fred Breinersdorfer

 

„theaterflöhe“ des JuS Fischbek

Regie: Stefan Rehse & Lennart Hamann

 

Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte ... 

Sa. 21. März 14:30 Uhr

Leuchtfeuer

Ein Drama der Kattendorfer Kammerspielerinnen
Mit Passagen in Plattdeutsch

 

Theaterclub Kattendorf

Regie: Jürgen Bischoff

 

Gesche und Ilka, zwei ältere, verwitwete Schwestern leben zusammen in einem Haus an der Elbe, gegenüber dem Leuchtfeuer von Julesand. Sünje, Ilkas Tochter lebt nach dem Unfall ihres Mannes ebenfalls dort und versucht dessen Tod zu verarbeiten. Als Außenstehende erkennt sie, dass Gesche zunehmend an Alzheimer leidet. Ilka versucht die Krankheit ihrer Schwester zu verdrängen und tut alles, um das Familienleben aufrecht zu erhalten. Als Beeke, Gesches vielbeschäftigte Tochter, einen kurzen Pflichtbesuch macht, brökelt die Fassade. Der Verlauf der Krankheit findet seine Parallele im „Löschen“ des Leuchtfeuers.

Sa. 21. März 19:00 Uhr

Tod eines Handlungs-reisenden

Drama von Arthur Miller

 

Theater Pur Norderstedt

Regie: Björn Grünke

 

Willy Loman, ein Handelsvertreter an der Ostküste der USA, ist alt geworden. Er will sich nicht eingestehen, dass er mit seinen jüngeren Kollegen nicht mehr mithalten kann und sein geschäftlicher Erfolg immer häufiger ausbleibt.
Auch Willys Söhne scheinen in ihrem Leben nicht richtig voranzukommen: Biff fristet mit Gelegenheitsjobs sein Leben. Der zweite Sohn Happy hat einen unbedeutenden Posten als Assistent und ist ebenfalls weit weg von dem „Amerikanischen Traum“, von Erfolg und Reichtum. 
Als die beiden zu Besuch ins elterliche Haus kommen, werden die Spannungen für alle Beteiligten immer spürbarer. Willy spielt seinen Söhnen weiterhin den erfolgreichen, beliebten Handelsvertreter vor. Zusammen mit seiner Frau Linda fantasiert und philosophiert er über eine nie stattgefundene Vergangenheit und eine glorreiche Zukunft.
Immer wieder geraten Willy und Biff über den Widerspruch von Traum und Realität miteinander in Streit. Biff führt seinem Vater letztendlich die ungeschönte Wahrheit vor Augen und Willy erkennt, dass sein gesamtes Leben eine Lüge ist.

So. 22. März 11:00 Uhr

Alle meine Söhne

Drama von Arthur Miller

 

Werkstatt-Theater Kiel

Regie: Horst Heutmann

 

Fabrikbesitzer Joe Keller lässt wissentlich fehlerhafte Flugzeugteile an die amerikanische Armee ausliefern. Als er nach dem Absturz von 21 Flugzeugen zur Rechenschaft gezogen werden soll, schiebt er die Schuld auf seinen Kompagnon. Beide waren Nachbarn und die Familien freundschaftlich miteinander verbunden. Larry, der ältere Sohn der Kellers kehrt von einem Flugeinsatz nicht mehr zurück, Kate, die Mutter, hält aber an dem Glauben fest, er werde eines Tages nach Hause kommen. Chris, Larrys jüngerer Bruder, bringt Ann, die frühere Verlobte seines Bruders mit in sein Elternhaus. Ann ist zudem die Tochter des im Gefängnis sitzenden früheren Geschäftsführers. Der Besuch reißt alte Wunden auf und droht die krampfhaft aufgebaute Fassade des Familienlebens im amerikanischen Kleinstadtmilieu einzureißen.

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