Mitwirkende in Lutz Hübners "Die Firma dankt" im Theater Wedel 2019
Mitwirkende in Lutz Hübners "Die Firma dankt" im Theater Wedel 2019

Die Firma dankt

von Lutz Hübner

Die Firma hat ein neues Leitungsteam bekommen. Nur Adam Krusenstern, Leiter der Entwicklungsabteilung, ist zu einem Wochenende im Gästehaus der Firma eingeladen worden, wo er Mitglieder des neuen Vorstands kennenlernen soll. Er ist nervös. Die attraktive Assistentin der neuen Geschäftsleitung verstört ihn mit ihrer unbekümmerten Art. Die Begegnungen mit dem neuen Personalchef und der Personaltrainerin verlaufen auch nicht besser. Das lässige und unkonventionelle Auftreten des Praktikanten Sandor reizt Krusenstern zusätzlich. Vor allem aber: Keiner kann oder will ihm verraten, was der Grund für dieses Zusammensein ist. 

Soll er das neue Team kennenlernen? Soll er gefeuert werden, wie die meisten seiner Kollegen?

Will man ihn auf die Probe stellen?


Das Stück des preisgekrönten Dramatikers Lutz Hübner betrachtet die moderne Arbeitswelt mit Witz und Schärfe. 

 

Krusenstern (Andreas Prehm) ist irritiert vom Empfang durch Mayumi (Britta Meiners) - Szene aus Lutz Hübners "Die Firma dankt" im Theater Wedel 2019 Andreas Prehm, Britta Meiners

(Presse-) Stimmen

 

In diesem Stück um Macht und Ohn(e)macht gibt es keine Gewinner, oder doch? Krusenstern ist ein tragischer Held, dessen bewährte Werte sich aufzulösen scheinen, doch einer, der am Ende gewinnt, weil er sich treu geblieben ist. „Die Firma dankt“ – ein Stück, das dank toller Gesamtleistung (Regie, Darsteller, Bühnen- und Kostümbild) und messerscharfer Dialoge einlädt, gedanklich die Wohlfühlkomfortzone zu verlassen. Fazit: verdammt gut und unglaublich nah am Puls der Zeit. 

 

Margot Rung im Wedel-Schulauer Tageblatt

Quelle: https://www.shz.de/22943587 ©2019

 

Das neue Team feiert sich -  - Szene aus Lutz Hübners "Die Firma dankt" im Theater Wedel 2019 Ensemble

Assessment Center

 

Das Assessment Center – in der gängigen Praxis und auch hier im nachfolgenden Text AC genannt – besteht bereits seit den späten 50er Jahren und bildet ein Auslese-/Auswahlverfahren mit der gleichzeitigen Beurteilung eines oder mehrerer Bewerber. Das AC wurde zunächst insbesondere in amerikanischen Wirtschaftsunternehmen praktiziert. Assessment bedeutet übersetzt „Feststellung“ / „Bewertung“ / „Abschätzung“. 

In den 70er Jahren hat sich das AC auch in Deutschland etabliert und insbesondere in Großunternehmen bewährt. Aber auch Firmen der mittleren Größenordnung greifen durchaus bei der Besetzung von Führungspositionen auf das AC zurück. Die Zahl der Unternehmen, die das AC als Auswahlverfahren anwenden, schwankt. Dies begründet sich u.a. dadurch, dass immer mehr Firmen das klassische AC ihren eigenen Bedürfnissen bzw. Anforderungen an ihre zukünftigen Mitarbeiter anpassen, so dass hier unterschiedliche und abgewandelte Formen des AC entstanden sind.

 

Sandor (Leif Schmidt) macht sich vor Krusenstern (Andreas Prehm) wichtig - Szene aus Lutz Hübners "Die Firma dankt" im Theater Wedel 2019 Leif Schmidt, Andreas Prehm

 

Als Instrument des Personalauswahlverfahrens geht es in einem AC vorrangig um die Einschätzung der Potentiale, die ein Bewerber mitbringt. Welche Stärken und Schwächen haben die einzelnen Kandidaten? Wo liegen spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten? Welche besonderen Interessen bringen die Bewerber darüber hinaus für die zu besetzende Position mit?

Um eine vielschichtige Beurteilung vorzunehmen, werden mehrere Teilnehmer durch mehrere gut geschulte Beobachter über einen längeren Zeitraum beobachtet und beurteilt. Neben der fachlichen Qualifikationen stehen auch die Leistungsbereitschaft, das Leistungsverhalten und die sozialen Kompetenz sowie die erwähnten Potentiale im Blickpunkt.

Das AC stellt eine Kombination aus verschiedenen Tests, Planspielen und Gesprächen dar und hat sich vornehmlich bei der Stellenbesetzung leitender Positionen als geeignet erwiesen.

 

Dieser Text ist ein Auszug aus einem Artikel in unserem aktuellen Kulissenschieber, der Theaterzeitung des Theaters Wedel

 

Personalchefs (Mareike Heil und Ben Bewersdorff) machen sich lächerlich - Szene aus Lutz Hübners "Die Firma dankt" im Theater Wedel 2019 Mareike Heil, Ben Bewersdorff

Inszenierung und Bühnenbild

Günter Hagemann

Besetzung

Adam Krusenstern

leitender Angestellter

Andreas Prehm

Mayumi Selo

Assistentin der neuen Geschäftsleitung

Britta Meiners

Sandor Mayer

Universitätsabsolvent

Leif Schmidt

John Hansen

Personalchef

Ben Bewersdorff

Ella Goldmann

Personaltrainerin

Mareike Heil

Backstage

Licht- und Tontechnik

Günter Hagemann,

Tim Landsberger

Bühnenbau

Frank Dostal,

Jens Lumpe,

Timo Sauer,

Dittmar Tetzlaff

Requisite

Jens Lumpe,

Lisa Oppel

Kostüme

Günter Hagemann,

Tim Landsberger,

Renate Steinbach

Dauer

ca. 2 Stunden (inkl. Pause)

Verlag

Hartmann & Stauffacher Theaterverlag, Köln

Kassenzeiten

Dienstag und Donnerstag (außer an Feiertagen)

von 15:00 bis 18:00 Uhr

sowie jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Telefon: 0 41 03 - 9 67 90 67

Mail: kasse@theater-wedel.de

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