Home Spielplan Karten Chronik So finden Sie uns...
Andrew B. Neil
Andrew B. Neil Andy Neil, der das Theater Wedel zu dem gemacht hat, was es heute ist, bleibt uns und unseren Zuschauern auch nach seinem Renteneintritt erhalten:
Gerade hat er "Pettersson und Findus" inszeniert und wird auch in den kommenden Jahren immer wieder bei uns Regie führen.


Andy, gebürtiger Schotte, studierte an der Hamburger Musikhochschule Operngesang, befand aber schon nach zwei Jahren selbstkritisch, dass seine Stimme nicht ausreiche, um einen Beruf daraus zu machen. Dafür entdeckte er ein anderes Talent: die Regie. Er assistierte an der Hamburger Staatsoper, nahm gleichzeitig Schauspielunterricht und beteiligte sich an einer Amateurtheatergruppe, die der Wedeler Krimiautor Hansjörg Martin gerade ins Leben gerufen hatte. Als Martin sich stärker der Schriftstellerei widmen wollte, übernahm der Schotte die Leitung der Gruppe - nach und nach wurde dies zu seiner Hauptbeschäftigung und nachdem aus dem VHS-Kursus ein Verein geworden war, dieser ein eigenes Haus bezogen hatte, wurde Andy zum hauptamtlichen Theaterleiter.

Sechsundzwanzig Jahre lang hat er dem Publikum jährlich drei, vier oder sogar fünf Inszenierungen präsentiert - von Klassikern bis zu plattdeutschen Schwänken, vom Musical bis zum zeitgenössischen Drama war so ziemlich jedes Genre vertreten.
Seine große Liebe galt immer den Stücken seiner britischen Heimat, vorzugsweise der anspruchsvollen Unterhaltung und den Kinderstücken: tausende von Jungen und Mädchen haben mittlerweile seine Inszenierungen gesehen, ob nun "Räuber Hotzenplotz" oder "Jahrmarkt der Nüsse" oder ... ... ...
Ein Wesensmerkmal von Andys Inszenierungen ist wohl, dass er mit großem Ernst und Engagement an diese vermeintlich so leichten Stücke herangeht und das gleiche Engagement auch von den Mitwirkenden erwartet. Nur deshalb war es möglich, in dreißig, vierzig und mehr Vorstellungen das Publikum zu begeistern.

Wir wünschen unserem langjährigen Chef, dass er uns und unser Publikum auch in Zukunft noch oft mit seiner Begeisterung anstecken wird!

<< zurück